Bäume und Kinder teilen sich eine Schule

TITELTHEMA AUS DER AUSGABE März 2018
Bei der Planung der neuen Schulgebäude wurden die Bäume mit einbezogen. Foto: Conrad Amber

Bildungsbereiche statt Klassenzimmer, zentraler Marktplatz statt Aufenthaltsräume, Aktionsflächen statt Flure – beim Neubau der Volksschule in Lauterach setzte man auf das Clusterkonzept, das eine flexible Raumnutzung und Synergieeffekte ermöglicht. Da der älteste Teil der Schule stehen bleiben sollte und der Betrieb im alten Schulhaus weitergehen musste, wurde der Neubau um das Gebäude herum geplant. Auf der Fläche befinden sich zudem etliche jahrzehntealte Bäume, die erhalten bleiben sollten.

„Lauterach ist ein sogenannte e5-Gemeinde“, erklärt die Vizebürgermeisterin Doris Rohner. Mit dem e5-Programm werden österreichische Gemeinden zur Energieeffizienz ermuntert. Dazu unterzeichnet eine Gemeinde eine Basisvereinbarung mit einem e5-Programmträger ihres jeweiligen Bundeslandes und bekommt fachliche und organisatorische Unterstützung bei der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen. Alle drei Jahre bewertet eine unabhängige Kommission, wie weit die Maßnahmen realisiert wurden. Je nach Prozentsatz bekommt die Gemeinde ein bis fünf „e“ verliehen. Lauterach ist aktuell bei drei „e“ – die nächste Bewertung erfolgt in diesem Jahr. „Als energieeffiziente Gemeinde wollen wir natürlich die Ressourcen, die wir haben, nicht schmälern“, sagt Rohner. Deshalb war der Erhalt der alten Bäume auf dem Schulgrundstück eine Voraussetzung im Architekturwettbewerb, den die Gemeinde Lauterach im Jahr 2012 auslobte.

 

 
 

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