Betriebsnachfolge: Der perfekte Ausstieg

TITELTHEMA AUS DER AUSGABE Januar/Februar 2017

Wer seinen Betrieb nach Jahrzehnten der Unternehmensführung übergibt, hinterlässt tiefe persönliche Spuren in der Firmenkultur. Als Nachfolger aus diesen herauszutreten oder sie auf andere Art und Weise zu beschreiten, ist nicht einfach. Eine wertschätzende und auf die jeweiligen Belange der Beteiligten abgestimmte Prozessbegleitung hilft, die richtige Lösung zu finden. Deshalb gibt es für Christine Görzen, die vor allem kleine und mittelständische Betriebe berät, keinen vorgezeichneten Weg, sondern für sie ist es ein wertschätzendes sich Einlassen, das zum erwünschten Ziel führt.

 

Die Basis: das Erstgespräch

Vor dem Beraten und Entwickeln steht das intensive Zuhören. Das fordert dem Berater eine gehörige Portion Geduld ab, doch die ist wichtig, um zu erfassen, wer alles vom Nachfolgeprojekt betroffen ist und inwieweit auch die Familie des Inhabers involviert ist. „Oftmals ist die Wahrnehmung der Beteiligten sehr unterschiedlich. Der Unternehmer denkt schon konkret an die Nachfolge, seine Gattin eher erst mal an Entlastung. Mitarbeiter haben sowieso einen völlig anderen Blickwinkel als der Chef, kämpfen mit Sorgen und Nöten, die ihre Stellung in der Firma betreffen, sind eventuell verunsichert und nicht mehr leistungsstark“, so Christine Görzens Erfahrung, die vorausschauend berät und alle Beteiligten dort abholt, wo sie gerade stehen.

Chefsache_Betriebsnachfolge
Christine Görzen bei der Moderation eines Workshops.

Ressourcenworkshop

Den Status quo ermitteln, herausfinden wohin die Unternehmensreise zukünftig gehen soll und das, was bislang wirklich gut gelaufen ist, erkennen und erhalten, sind Inhalte eines Ressourcenworkshops. „Ganz konkrete Fragen, beispielsweise wer bereit wäre, Verantwortung, ja eventuell sogar die Führung des Unternehmens zu übernehmen, können in diesem Kontext gestellt und beantwortet werden“, erläutert Görzen. Erst nach diesem Workshop legt die Beraterin mit den Beteiligten die Prozessabfolge fest. So ergibt sich für jeden Betrieb, für jede Situation eine ganz individuelle Herangehensweise, wie die folgenden drei Übergabeberatungen aufzeigen.

Firmen- und Wissenstransfer

Viele Unternehmer tragen den Großteil ihres Wissens lediglich im eigenen Kopf abgespeichert mit sich herum. Für die Übernahme eines Betriebes sind die hier abgelegten Informationen jedoch in der Regel essenziell, denn es handelt sich meist um wichtige betriebliche Kontakte, konkrete Ansprechpartner und tägliche Abläufe sowie Überlegungen, die den Unternehmer in genau dieser Funktion beschäftigen. „Zum Visualisieren dieses ganzen Wissens, aber auch der hiermit verbundenen Aufgaben und Gedanken eignen sich Job-Landkarten, die ich beispielsweise bei der Beratung der Firma Pfefferer Baumkultur GmbH aus Müllheim erfolgreich einsetzte.

 

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