Gute Fachkräfte ausbilden

TITELTHEMA AUS DER AUSGABE Januar/Februar 2018

Das Jahr 2004 war für Walter Schmitz ein Wendepunkt. Damals entwickelte sich Schmitz vom 08/15-Landschaftsbaubetrieb zu einer Firma, die Gärten für Augen und Seele baut. Das wurde möglich, weil Walter Schmitz einen radikalen Schnitt machte, von zehn auf zwei Mitarbeiter reduzierte und neu startete.

Fast alle Mitarbeiter von Walter Schmitz wurden im Betrieb ausgebildet. 2011 sorgte die Buga in Koblenz für guten Auftragsvorlauf und sicherte Ausbildungs- und Arbeitsplätze. (Foto: Schmitz; T. Pichler)

„Wir hatten im Prinzip 13, 14 Jahre Chaos hinter uns. Es war immer schwierig, Mitarbeiter zu bekommen, die auch noch das bauen konnten, was wir uns eigentlich vorgestellt haben.“ Die Lösung für Schmitz hieß, die Fachkräfte, die er benötigte selbst auszubilden. „Der Weg zu vernünftigen Mitarbeitern führt nur über die Ausbildung“, ist der Rheinland-Pfälzer überzeugt.

Holpriger Beginn

Eine Hürde, die dafür zu nehmen war: die Ausbildereignung. „Ich hatte keine Meisterprüfung und habe zunächst mit einem Architekten zusammengearbeitet, der die erforderlichen Unterschriften leisten sollte.“ Das funktionierte nicht – weder mit dem externen Kompagnon, noch mit dem ersten Azubi. „Wir haben uns in der Probezeit wieder getrennt“, erinnert sich
Schmitz. „Für mehr als ein Jahrzehnt war das allerdings der erste und einzige Auszubildende, mit dem das passiert ist.“ Die Ausbildereignung bekam Schmitz schließlich von der zuständigen Landwirtschaftskammer bescheinigt. Schon der zweite Azubi des Betriebs schloss die Prüfung erfolgreich ab, musste kurz darauf jedoch wegen eines Bandscheibenvorfalls den Beruf aufgeben. „Nach drei Jahren hatten wir immer noch niemanden aus eigener Ausbildung im Betrieb“, beschreibt Walter Schmitz die Startschwierigkeiten.

 

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